A77X getestet vom Online-Magazin DrumXound.com

Tests

Berlin, 5. Juni 2013

Das Online-Magazin für Drummer DrumXound prüfte im Mai 2013 den A77X Nah-/Mittelfeldmonitor auf Herz und Nieren. Lesen Sie im Folgenden einen Auszug aus dem Praxistest.

„Wer den bereits sehr guten A7X kennt, wird überrascht sein, was die größere Version leistet: Im Nahfeld bei moderaten Lautstärken zeichnet der A77X ein größeres, besser durchhörbares Klangbild. Die einzelnen Instrumente klingen freier, losgelöster von den Boxen. Natürlich leistet die größere Gesamtmembranfläche in Kombination mit dem erhöhten Volumen mehr Fundament. Der Bass ist selbst nahe der unteren Grenzfrequenz stabil, schnell und ungemein definiert. Mit am deutlichsten wird der Unterschied zum kleinen Bruder im oberen Bass- bis unteren Mittenbereich. Während der A7X zu einer leichten Überhöhung tendiert, schafft der A77X sehr viel mehr Raum und Klarheit und weiß dadurch das Attribut ,Wärme‘ differenzierter darzustellen. Davon profitiert der gesamte Mittenbereich. Stimmen werden ungemein fein und detailreich abgebildet. Bläser klingen schlichtweg echt. Der Hochtöner ist zwar identisch zum kleinen Adam, subjektiv hat er aber etwas mehr Luft, da die angrenzenden Frequenzen freier und offener klingen. Der X-ART Hochtöner überzeugt einmal mehr mit einem Detailreichtum, der in dieser Preisklasse seines Gleichen sucht. Die obere Grenzfrequenz von 50kHz scheint auf dem Papier wenig alltagsrelevant. In der Praxis bedeutet dieses Plus an Frequenz-Headroom jedoch eine völlig unangestrengte Wiedergabe feinster Hochton-Nuancen. Und wer einmal in den Genuss von hochauflösendem Audiomaterial mit Abtastraten von 96 oder 192 kHz kommt, wird die hohe Grenzfrequenz noch einmal mehr zu schätzen wissen.

Und natürlich: Das Extra an Leistung setzt der A77X mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit um. Sowohl die Woofer als auch der Hochtöner klingen auch bei hohen Pegeln nie gestresst.“

DrumXound.com, Mai 2013

Den vollständigen Test finden Sie hier.