Eine revolutionäre Formel: 2 x 7 = 77
Mit der Einführung der AX Serie wurde die Produktion der älteren P Serie eingestellt, deren größtes Modell die horizontal ausgerichtete P33A gewesen ist. Insbesondere dieses Modell erfreute sich großer Beliebtheit aufgrund seiner klanglichen Tugenden und seiner z.B. auf Konsolen besonders praktischen Formgebung.
Diese Lücke schließt nun der brandneue, ebenfalls ‚liegend‘ ausgerichtete A77X, dessen Ausstattung und technische Details auf der A7X basieren. Der A77X unterscheidet sich aber durch den zweiten Tieftöner/Verstärker grundsätzlich durch deutlich höhere, kompressionsfreie Maximallautstärken und ist, aufgrund seiner Kraft als auch seines Abstrahlverhaltens, sowohl für den Near- als auch den Midfield-Bereich bestens geeignet.
Wandlertechnologie
An erster Stelle steht der in allen Modellen identische X-ART Hochtöner. Das ‚X‘ steht für ‚eXtended frequency response‘ und damit für eine der Eigenschaften, die gegenüber dem ART Hochtöner verbessert werden konnte, nämlich für den nahezu linealgeraden Frequenzgang bis zu 50 kHz. Des weiteren weist der X-ART Hochtöner eine deutlich höhere Effizienz und höhere Maximallautstärken auf.
Die beiden 7“ großen Tiefmitteltöner samt ihrer Aufhängung und ihres Antriebs sind baugleich mit dem der A7X. Sie sind allerdings für verschiedene Frequenzbereiche zuständig: während beide im Bereich des Tiefbasses arbeiten, wird einer zwischen ca. 150 Hz und 400 Hz allmählich ausgeblendet. Das bedeutet, dass nur einer der beiden Tiefmitteltöner im eigentlichen Mitteltonbereich arbeitet, um mögliche Interferenzen auszuschließen. Um eine optimale Signalsymmetrie in einem Stereo-Setup zu gewährleisten, ist der A77X deshalb in A- und B-Versionen erhältlich.
Verstärkertechnologie / Regelmöglichkeiten
Angetrieben werden die Chassis von einem 50 W A/B Verstärker im Hochton- und zwei 100 W PWM Verstärkern im Tief- und Mitteltonbereich. Vorderseitig befindet sich ein Lautstärkeregler, der seine Einstellung unabhängig vom Netzschalter beibehält.
Auf der Rückseite befinden sich darüber hinaus Einstellmöglichkeiten für den Hochtonpegel (± 4 dB) sowie 2 Shelving-Filter für die hohen und tiefen Frequenzen. Die Eingänge sind sowohl in symmetrischer XLR-Technik als auch unsymmetrisch als RCA- (Cinch-) Buchsen ausgeführt.
Testauszüge:
"… eine erfrischende Abwechslung"
"… wenn Sie die A7X mochten, werden Sie die A77X erst recht mögen. Falls die kleineren Nahfeldmonitore der Firma nichts für Sie waren, die A77X ist es auf jeden Fall wert, noch einmal gehört zu werden. Sie sind nicht viel größer als ein Gehäuse mit zwei Treibern und sollten somit überall dort aufgestellt werden können, wo ein Nahfeld-Monitor hinpassen würde. Die zusätzlichen Tiefton-/Mittentreiber bedeuten eine natürliche Erweiterung des Bassbereiches und bringen mehr Klarheit und Detailtreue in der Mittenlage. Ich mag die A77X sehr, sie stellt eine erfrischende Abwechslung zu herkömmlichen Nahfeld-Monitoren in der Preis-Mittelklasse dar." AUDIO MEDIA Magazin / Februar 2012
"… wide and spacious soundstage with solid left/right imaging"
"… they are fun and easy to work with, covering all the essential functions required of high-end monitors with aplomb." MusicTech Magazin / April 2012
