A3X getestet von AudioStream.com

Tests

Berlin, 26. Juli 2012

Das amerikanische Onlinemagazin für Computer und Audio AudioStream.com hat sich kürzlich die A3X zum Test vorgenommen und vergleicht unseren kleinsten professionellen Desktop-Monitor mit seinen Geschwistern aus dem Multimedia-Bereich – den ARTist 3. Lesen Sie hier einige ins Deutsche übertragene Auszüge:

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ADAM ist verführerisch
Ich bin nach wie vor einverstanden mit meinen Worten, die ich nur etwas überarbeiten muss. Dies ist der Satz, den ich damals in meinem ARTist-3-Test schrieb: „Wenn die grundlegende Güte des ADAM-Sounds angepasst werden soll, ist die A3X vielleicht die bessere Wahl.“ Nun, das Einzige, was ich an diesem Satz ändern werde, ist, das „vielleicht“ zu streichen. Die A3X ist als aktiver Desktop-Monitor eine wunderbare Wahl, wenn das Hinzufügen eines eigenen DACs zwischen Computer und den A3X kein Problem ist. Dies sollte aber auch nicht weiter stören, da man mit einem Audio-Interface den besseren Sound hat. Ja, man kann den DAC umgehen, indem man ein 3,5mm-Stereokabel benutzt, aber dann hört man nur einen kleinen Bruchteil dessen, was die A3X eigentlich fähig ist, wiederzugeben (was natürlich auch heißt, dass Sie nur einen Bruchteil des Klangs ihrer Musik hören).

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Es ist also klar, dass ich die ADAM A3X Monitore mag. Meine Meinung ist sicherlich beeinflusst von meiner Zeit mit ihren edlen Vettern – den ARtist 3. Während ich die Dinge, die die A3X nicht hat, nicht gerade vermisse und es sogar bevorzuge, sie nicht zu haben, frage ich mich doch, ob es nicht klangliche Unterschiede zwischen beiden Modellen gibt. Leider habe ich die ARTist 3 nicht mehr hier und es ist auch mittlerweile zu lange her, um einen aussagekräftigen Vergleich anzustellen. Sollte ich irgendwann doch noch von audiophilen Zweifeln heimgesucht werden, werde ich womöglich auf der Stelle bei dem Gedanken „anders und/oder besser?“ einfrieren. Aber Gott sei Dank bin ich über derartige Vergleichszwänge lange hinweg. Alle Dinge in Betracht gezogen, lässt die A3X keinen Wunsch offen – in jeglicher Hinsicht. Geht es tiefer im Bass mit einem größeren Monitor? Ja. Macht sich der Unterschied zwischen billigeren und teureren Lautsprechern im Sound bemerkbar? Natürlich! Ist anders besser? Möglicherweise.

Was ich sagen will, ist, dass man einen Lautsprecher hören muss, um beurteilen zu können, wie er klingt. Das ist auch der einzige Weg, um herauszufinden, ob man ihn mag. Ich empfehle also jedem, der einen aktiven Desktop-Monitor in dieser Preisklasse sucht, sich diese ADAMs anzuhören.

Michael Lavorgna, AudioStream.com, 16. Juli 2012

Den kompletten Test finden Sie hier auf der website von AudioStream.com.