Celldwellerzählt auf die Klarheit von ADAM Audio

ADAM Nutzer
Celldweller and his ADAM A5X desktop monitor in his recording studio

Multitalent Celldweller stattet sein Synthie-Studio mit mehreren ADAM Audio Monitoren aus

Musiker, Synthesizer-Enthusiast und Komponist Celldweller (Freunde nennen ihn Klayton) war zuletzt mit einer Vielzahl an Projekten ein viel beschäftig­ter Mann, u.a. mit seiner eigenen Musik oder Kompositionen für Filme und Videospiele. Seit seinem Projekt „Circle of Dust“ in den 90er Jahren, das die musikalische Bühne erstmals mit einer Kombination aus Detroit Tech­no und Motiven aus den Genres Metal und Hard Rock erleuchtete, ist sein Arbeitspensum weiter gewachsen und umfasst mittlerweile die Bereiche der Vertonung für Filme und Spiele, den Betrieb des Plattenlabels FiXT und die Veröffentlichung seiner eigenen Konzeptalben. Celldweller, der seit vie­len Jahren die Monitore von ADAM Audio einsetzt, erweiterte kürzlich seine Lautsprecher-Kollektion im Studio um die Monitor-Modelle A5X, A7X und A8X sowie einen leistungsstarken, abgestimmten Sub12 Subwoofer.

Guter Sound bei jeder Lautstärke

Celldweller kommentiert seine To-Do-Liste so: „Momentan programmiere ich Synths für Teenage Mutant Ninja Turtles II, und bin gerade erst mit der Pro­duktion für den neuen Film von Peter Berg, Deepwater Horizon, fertig gewor­den. Ich arbeite an dem Score für einen in Kürze erscheinenden Film, der The Dunes heisst. Außerdem bastle ich zusammen mit meinem Freund Tom Salta an der Musik für das Microsoft Videospiel Killer Instict: Season 3.“ Wegen des irrwitzig hohen Termindrucks zählt er die ADAM Monitore zu seinen unschätz­baren Produktionspartnern.

„Es war vor etwa acht Jahren, dass ich die ADAM´s zum ersten Mal im Rah­men eines Monitor-Shootout bei Vintage King in Detroit gehört habe,“ erin­nert er sich. „Ich hatte meine eigenen Referenz-Tracks dabei, die ich in- und auswendig kenne und verglich alle Lautsprecher-Marken bei unterschiedli­chen Lautstärken. Ich kam dabei immer wieder zu den ADAMs zurück. Am Ende waren es die Boxen, bei denen ich am ehrlichsten das hören konnte, was ich hören musste.

Klarheit auch in dichten Sessions

“Klayton lobt seine ADAM-Monitore und Subwoofer, weil „du niemals zweimal überlegen willst, ob Du wirklich das hörst, was du hören solltest“. Er rechnet den gefalteten Bändchen-Hochtönern und dualen Subwoofern ihre enorme Klarheit hoch an – weil er ganz genau danach gesucht hatte. Ein Grund, war­um er sie für seine Sessions verlangt ist, dass diese Klarheit die Spuren-Dich­te vorgibt. „Ich habe wirklich versucht ein „einfacher“ Produzent zu sein, aber das will einfach nicht funktionieren“, lacht er. „Im Prozess so einfach zu sein, wie ich mich gerne selbst sehen würde, nehme ich dann manchmal den Kopf hoch und sehe, dass meine minimalistische Session Hundert oder mehr Spu­ren hat. Jeder Sound ist ständig im Wandel. Oft habe ich Gruppenspuren, die einem bestimmten Bereich eines Songs zugeordnet sind, den man dann nur 8 Takte lang hört. Von daher ist in meinen Sessions schon eine Menge los.“

„Es ist so wichtig, jedes kleine Detail mit absoluter Klarheit zu hören“

Ein großer Teil des Klanggeschehens kommt von Klayton´s massiver wie be­neidenswerten Modularsynthesizer-Burg: „Auf meinem letzten Album, End of an Empire, das sowohl orchestrale Klanglandschaften enthält, wie auch einige Aspekte elektronischer Musikstile von Trance zu Bass-Musik, war sehr häufig ein Modular-Patch der Ausgangspunkt! Ich spiele einfach solange mit meinen Modularsynthesizern, bis ich etwas erzeuge, das mich wirklich ins­piriert. Im Anschluss schneide ich mir passende Schnipsel heraus und füge diese in das Arrangement ein“, erklärt er. „Für gewöhnlich höre ich in meinem Kopf das Gesamtbild schon komplett, und der größte Frust in meinem Leben besteht daher darin, dass ich ständig versuche, dieses Gesamte in Stückchen zu zerlegen, die ich danach wieder zusammenbauen und etwas neues daraus erstellen kann. Deshalb – und ich wiederhole mich gerne an dieser Stelle – ist es so wichtig, jedes kleine Detail mit absoluter Klarheit zu hören.“

Im 360 Grad Radius Umgeben von Synthesizern

Beim Einsatz eines großen Modularsynthesizers wird ein weiterer, viel­zitierter Vorteil der ADAMs hervorgehoben: ihr breiter Sweetspot, wenn es um die Stereoabbildung geht. „Das ist das erste Album, bei dem ich mich weit von Soft-Synths und der Produktion In-The-Box entfernt habe und den größten Teil des Sounddesigns auf analogen und modularen Synths umgesetzt habe“, fügt er hinzu. „Das bedeutet auch, dass ich im vollen 360 Grad-Radius von meinen Synthesizern umgeben bin und mich ständig im Raum bewege. Mit den ADAMs bin ich der Überzeugung, ich kann jederzeit beurteilen, wo sich die Sounds im Stereofeld befin­den, ohne dass ich mich dabei vor meinem Mischpult festzurren muss.“ Die Übersetzung – oder wie realistisch sich ein Mix im Vergleich zu den ur­sprünglichen Absichten verhält, wenn er über normale Abhörsysteme zu Hause abgespielt wird – ist nach Klaytons Meinung eine weitere Tugend der ADAM Monitore: „Ich mache immer noch den Autoradio-Test, um mir absolut sicher zu sein,“ sagt er, „aber mit den ADAM Monitoren und Subwoofern weiß ich bereits, dass wenn es mir gelingt, den Sound bei niedrigen wie hohen Lautstärken gut klingen zu lassen, er auch überall sonst gut klingen wird.“

Aus alt macht neu

Die ADAM-Lautsprechersysteme helfen Celldweller auch, aus Altem Neues zu machen. „Ich habe mir vor kurzem die Rechte an meinen ersten fünf Alben zurückgekauft, die ich unter dem Namen Circle of Dust veröffentlicht habe. Sie waren schlussendlich mein Trainingsplatz für die Entwicklung hin zu Celldweller. Ich mastere die Platten nochmal und veröffentliche sie neu, zu­sammen mit mehr als sechs Stunden an unveröffentlichten Bonus-Inhalten. Schau, es ist doch so: Vor 25 Jahren hatte ich einen Mac Classic mit 1MB RAM und 40MB Festplatte, sowie einen Ensoniq EPS-16 Sampler, der mono war und einen Speicher von 2MB besaß. Es war mit dieser stark begrenzten Menge an Geräten gänzlich unmöglich den Sound zu kreieren, den ich woll­te, aber glücklicher Weise war ich zu dumm, das zu erkennen! Wenn ich die Tracks heute über die ADAMs abhöre merke ich erst, wie viel besser ich diese Mixes machen kann. Leute, die beides gehört haben, sagen, es ist, als würde man komplett neue Musik bekommen!“

Über Celldweller

Ursprünglich stammt er aus New York City. Seine musikalische Prägung hin­gegen wurde in Detroit geschmiedet. Celldweller ist ein Renaissance-Mann des Heavy-Sounds, der Metal mit symphonischer und vielschichtiger, elekt­ronischer Tanzmusik in eine unverwechselbare und einzigartige Klangsigna­tur verschmilzt. Sein letztes Album als Solokünstler ist „End of an Empire“. Seine ellenlange Liste an Credits für Filme, Fernseh- oder Videospiele-Sounds enthält u.a. Mission Impossible: Ghost Protocol und Assassins´Creed 2. Er veröffentlicht regelmäßig Einblicke in seine Produktionsabläufe und ist Gast­geber der „Ask Celldweller“ Q&A-Sessions auf seiner YouTube-Seite.

Weitere Informationen unter www.celldweller.com.