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MP1 - Mastering Piece

Das Mastering hat sich in den letzten Jahren als eigene Kunstform in Szene gesetzt, um dem klanglichen Nonplusultra möglichst nahe zu kommen. Eine Vielzahl spezialisierter Komponenten stehen dem Mastering Ingenieur zur Verfügung, um sowohl verbliebene Störungen zu beseitigen als auch klangliches Feintuning zu betreiben. Wie aber ist es um die Kontrolle dieser Arbeit bestellt?

Hier setzt der ADAM MP1 Monitor, das ‚Mastering Piece’, neue Standards. Wo es nicht um maximalen Schalldruck, sehr wohl aber um maximale Kontrolle geht, vermag er Erstaunliches zu Tage zu fördern. Für jeden anspruchsvollen Mastering Engineer stellt der MP1 das Werkzeug für überlegene Ergebnisse dar, denn er hört, was er tut, und das genauer als je zuvor.

In jedem Frequenzbereich wurde mit Innovation und aufwändigen Materialien die Grenze des heute Machbaren erkundet. Von einem
seitlich montierten, aktiv korrigierten 12” Basslautsprecher mit HexaCone-Membran, über Tiefmitteltöner mit Keramikkonussen bis hin zu den revolutionären ART Mittel- und Hochtönern wurde alles aufgeboten, was zur Verbesserung der Klangqualität technisch möglich erschien.

Im Bassbereich, der bis zu einer Eckfrequenz von 23 Hz herunterreicht (-3 dB Punkt), arbeitet ein besonders impulsfester digitaler 500 W rms Endverstärker. Die Bassreflexabstimmung zielt hier auf eine besonders luzide Art der Wiedergabe, die aufgesetzte Effekte meidet, auch wenn diese bisweilen mehr ‚Spaß’ machen. Linearität und Präzision erhalten den absoluten Vorrang.

Das Gehäuse ist auf den Innenseiten mit Steinplatten und Akustikmasse beschwert, um parasitäre Schwingungen, die den Klang beeinflussen können, von vornherein zu minimalisieren.

Bedienpanel

Das vorderseitige Kontroll-Panel ermöglicht Anpassungen an die akustischen Gegebenheiten, um möglichst unabhängig vom jeweiligen Regieraum zur optimalen Abmischung zu gelangen.

Neben der Eingangsempfindlichkeit (-10 bis +10 dB) lassen sich die Pegel von Mitteltöner (-2 bis +2 dB) und Hochtöner (-4 bis +4 dB) anpassen. Darüber hinaus sind zwei Shelve-Filter an den Enden des Wiedergabespektrums eingebaut, welche unterschiedliche Bassfrequenzgänge infolge der Positionierung des Monitors kompensieren und unterschiedliche Bedämpfungen bei den Höhen berücksichtigen.